Was ist ein software lizenzvertrag

12. Vertraulichkeit. Sofern in dieser Vereinbarung nichts anderes festgelegt ist, erklärt sich jede Partei damit einverstanden, dass alle Codes, Erfindungen, Know-how und geschäftlichen, technischen und finanziellen Informationen, die der parteilosen Partei (“Empfangende Partei”) von der offenlegenden Partei offengelegt werden (“Offenlegungspartei”), das vertrauliche Eigentum der offenlegenden Partei darstellen (“Vertrauliche Informationen”), sofern sie zum Zeitpunkt der Offenlegung als vertraulich eingestuft werden oder von der empfangenden Partei aufgrund der Art der offengelegten Informationen als vertraulich oder Umstände im Zusammenhang mit der Offenlegung. Jede Atlassian-Technologie und alle Leistungsinformationen im Zusammenhang mit der Software gelten als vertrauliche Informationen von Atlassian ohne Kennzeichnung oder weitere Bezeichnung. Sofern nicht ausdrücklich hierin genehmigt, wird die empfangende Partei (1) vertrauliche Informationen vertraulich halten und keine vertraulichen Informationen an Dritte weitergeben und (2) vertrauliche Informationen nicht für andere Zwecke als die Erfüllung ihrer Verpflichtungen und die Ausübung ihrer Rechte aus dieser Vereinbarung verwenden. Die empfangende Partei kann vertrauliche Informationen an ihre Mitarbeiter, Vertreter, Auftragnehmer und sonstigen Vertreter weitergeben, die ein berechtigtes Bedürfnis haben, dies zu erfahren, sofern sie nicht weniger als dieser Abschnitt 12 an Vertraulichkeitsverpflichtungen gebunden sind als dieser Abschnitt 12, und dass die empfangende Partei für die Einhaltung der Bestimmungen dieses Abschnitts 12 durch sie verantwortlich bleibt. Die Vertraulichkeitsverpflichtungen der empfangenden Partei gelten nicht für Informationen, die die empfangende Partei dokumentieren kann: (i) vor Erhalt der vertraulichen Informationen rechtmäßig in ihrem Besitz war oder ihr bekannt war; ii) ohne Verschulden der empfangenden Partei öffentlich bekannt ist oder geworden ist; (iii) von der empfangenden Partei rechtmäßig von einem Dritten erhalten wird, ohne gegen eine Geheimhaltungspflicht zu verstoßen; oder (iv) unabhängig von Mitarbeitern der empfangenden Partei entwickelt wird, die keinen Zugang zu diesen Informationen hatten. Die empfangende Partei kann auch vertrauliche Informationen offenlegen, wenn dies gemäß einer Verordnung, einem Gesetz oder einer gerichtlichen Anordnung erforderlich ist (aber nur in dem Mindestumfang, der zur Einhaltung dieser Verordnung oder Anordnung und mit vorheriger Mitteilung an die offenlegende Partei erforderlich ist). Die empfangende Partei erkennt an, dass die Offenlegung vertraulicher Informationen einen erheblichen Schaden verursachen würde, für den Schäden allein kein ausreichender Rechtsbehelf darstellen würden, und dass die offenlegende Partei nach einer solchen Offenlegung durch die empfangende Partei anspruchsberechtigt sein wird, zusätzlich zu allen anderen Rechtsbehelfen, die sie rechtlich haben könnte, eine angemessene angemessene Befreiung zu verlangen.